ERIK LYRIK
Jeden Tag ein Gedicht
www.eriklyrik.de
Erik Ritter
am
21. März 2024

Zwischen Tag und Nacht

Am Tag, der Tag und Nacht verbindet,
wo Gleichheit still im Raume schwebt,
hat Frühling sich neu entzündet,
in allem, was nun lebt und webt.

Der einundzwanzigste im März,
Tag-und-Nacht-Gleiche zart besingt,
erfüllt von Licht, frei von Schmerz,
wo Hoffnung aus der Dunkelheit springt.

In dieser Zeit des Übergangs,
wo Tag die Nacht nicht überrennt,
findet Natur ihren Einklang,
ein Zyklus, der zum Träumen nennt.

Bäume strecken aus ihre Arme,
in einem Himmel, voller Glut,
empfangen des Frühlings warme,
die Erde nun neu beleben tut.

Vögel, sie ziehen ihre Bahnen,
in Lüften, frisch und wunderbar,
singend, dass sie nun ahnen,
das Neue ist endlich da.

So steht der März in seiner Mitte,
erzählt von Wandel, Zeit und Raum,
in jedem Grashalm, jeder Ritte,
entfaltet sich ein alter Traum.

Was ist für dich der Inbegriff des Übergangs, den dieser Tag symbolisiert?