ERIK LYRIK
Jeden Tag ein Gedicht
www.eriklyrik.de
Erik Ritter
am
1. April 2024

Spiegel des Vollmonds

Im dunklen Samt der Nacht,
geboren im Licht, das die Stille bricht,
der Stall des Himmels trägt seine Fracht,
ein Silbergesicht, das seine Geschichten spricht.

Gebogen wie ein tautropfnahes Blatt,
ein Spiegelbild glänzt unter Sternenmatt.
Dort thront der Vollmond, spiegelglatt,
zelebriert die Nacht in seiner goldenen Stadt.

Erzähl mir, lieber Vollmond, deine Geheimnisse,
Reflexionen von uralten, erhabenen Prinzessinnen.
In dir schimmern tausend verschiedene Gesichter,
Geflüster von Hoffnung, lieblichen Dichtern.

Aus dunkler Ecke leuchtet dein Schein,
ein Spiegelbild der Welten – klein und fein.
Wie fühlt es sich wohl an, Vollmond zu sein?
Wie hochfliegend und doch so allein.

Frage: Was spiegelt der Vollmond in deinem inneren Universum wider?